Bereits zum zweiten Mal war die Gehörlosengemeinde Hanau zu Gast auf dem Weihnachtsschiff. Das Schiff startet am Schloss Philippsruhe in Hanau und fährt bis nach Seligenstadt. Dort dreht das Schiff und bringt alle Passagiere wieder zurück nach Hanau. Organisiert wird die Fahrt vom Seniorenbüro der Stadt Hanau.
Während der Fahrt gab es Kaffee und Kuchen und viel Zeit zum Plaudern. Dieses Jahr war das Wetter besonders mild und warm, sodass es möglich war, auf die Aussichtsplattform des Schiffes zu gehen. Am Ende der Fahrt gab es einen tollen Sonnenuntergang!
Am 3. Advent traf sich die Gehörlosengemeine wie gewohnt zu einem gemütlichen Gottesdienst im Haus Oranien. Dieses Jahr war besonders, dass der Gemeindevorstand mit Reinhard Eckey und Roswitha Jung in ihren Ämtern bestätigt wurden. Außerdem wurde Reinhard Eckey für seinen langjährigen Einsatz für die Gehörlosengemeinde Fulda mit dem silbernen Gebärdenkreuz geehrt. Bereits 12 Jahre ist er in der Gemeinde aktiv.
Nach dem Gottesdienst ging es gemeinsam noch auf den Weihnachtsmarkt in Fulda.
Ein toller Tag mit einem schönen Abschluss!
Am 14. Dezember 2025 trafen wir uns im „Ersatzgemeindehaus“ im Eidinghäuser Weg in Korbach. Familie Wäscher hatte Kuchen, Brötchen und Getränke mitgebracht, Frau Gauk hatte leckeren Kuchen dabei. So saßen wir an gut gedeckten Tischen.
Im Gottesdienst wurde Natalia Gauk als Gemeindevorsteherin der Gehörlosengemeinde Korbach verabschiedet. Seit 2007 – also 18 Jahre – hat sie für die Gemeinde gearbeitet. Eine lange Zeit!
Seit diesem Jahr gibt es nur noch einen Gemeindevorstand für Kassel – Korbach, daher trat Frau Gauk nicht mehr als Kandidatin an.
Nach so langer und guter Zeit der Arbeit wurde Natalia Gauk mit dem silbernen Gebärdenkreuz ausgezeichnet. Dazu bekam sie noch als Auszeichnung der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck die Dank- Medaille. Sichtlich bewegt nahm sie die Auszeichnungen und den Dank an. Sie wird auch weiterhin die Gemeinde begleiten und mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.
Nachdem wir gut gegessen haben, machten wir noch ein Spiel: Jeder hatte ein kleines Geschenk mitgebracht. Dann wurde gewürfelt. Je nach dem, welche Zahl kam, durfte man ein Geschenk nehmen, auspacken oder durfte Tauschen oder musste nach links oder rechts geben. Ein lustiges Durcheinander! Am Ende hatte jeder eine Kleinigkeit – Duschgel, Toilettenpapier, Duftkerzen oder andere nützliche Dinge.
Mit vielen Glück- und Weihnachtwünschen haben wir uns verabschiedet. Ein schöner, lustiger Nachmittag. Allen die mitgeholfen haben ein großes Dankeschön!
Am Samstag, 13. Dezember 2025 hat die Gemeinde Hersfeld-Homberg einen Tag lang gemeinsam gefeiert. Um 10.30 Uhr gab es einen Advents-Gottesdienst. Allen Kirchenvorstehern und Kirchenältesten und Pfarrer Heinisch sagen wir „DANKE!“ für alles, was sie für unsere Gemeinden in Bad Hersfeld und Homberg gemacht haben. Nikolai Drugin bekam eine Dankmedaille von der Landeskirche, weil er 18 Jahre lang im Homberger Kirchenvorstand war. Der neue Kirchenvorstand wird gesegnet: Klaudia Geisel und Ingo Kloss. Josef Fröhlich wird neuer Kirchenältester. Paul Kramer ist Beauftragter für Kollekten. Der neue Kirchenvorstand hat ein schönes Theaterstück gespielt: Maria und Josef sind alt. Sie erzählen einem Mann, wie es damals war, als ihr 1. Sohn Jesus geboren wurde. Dieser Mann hat alles gut aufgeschrieben. Wir lesen heute in der Bibel, was er aufgeschrieben hat. Nach dem Gottesdienst war bis abends Weihnachtsfeier im Clubheim mit viel gutem Essen, vielen schönen Geschenken und vielen schönen Gesprächen.
Pfarrerin Ute Bätzing

Wann treffen sich der Nikolaus und der Weihnachtsmann?
In Kassel am 6. Dezember 2025 auf der Jubiläumsfeier: Lutz Käsemann ist 25 Jahre Gehörlosenseelsorger in Kassel! Der Gottesdienst und die Feier waren ein großes Treffen aus fast allen nordhessischen Gehörlosengemeinden.
Der Nikolaus will, dass alle Menschen von Jesus Christus und Gottes Liebe erfahren, damit sie froh werden. Der Weihnachtsmann will allen Menschen schöne Geschenke bringen, damit sie froh werden. Am „Nikolaustag“ ist in Kassel beides passiert und alle waren froh!
Pfarrer Käsemann hat in seiner Predigt erzählt, dass es Tradition ist, am Nikolausabend die Schuhe vor die Tür zu stellen. „Nikolaus“ gibt dann seine Geschenke in der Nacht in die Schuhe hinein. Es ist egal, ob man für den Nikolaus teure oder billige, dreckige oder saubere Schuhe hat, ob da Gummistiefel oder Hausschuhe stehen. In jeden Schuh kommt ein kleines Geschenk. Genauso ist Gott. Egal wie wir Menschen sind, Gott will uns mit seiner Liebe beschenken.
Der Gebärdenchor hat mit schönen Liedern zum Gottesdienst beigetragen. Die gesamte Liturgie wurde auch von Chormitgliedern gemacht.
Schon in der Kirche wurden Grußworte gesprochen und Geschenke überreicht.
Nach dem Gottesdienst wurde noch lange im Gehörlosenzentrum gefeiert. Lutz Käsemann hat viele schöne Geschenke und viel Lob für seine Arbeit bekommen. Das Buffet und der Kuchen waren wunderbar und die Stimmung super.
Alle sind dankbar für die 25 Jahre und wünschen sich vom Nikolaus und Weihnachtsmann:
Schenkt ihm noch viele Jahre Segen und Freude an der Arbeit als Gehörlosenseelsorger.
Pfarrerin Ute Bätzing
