Vor 500 Jahren war die Homberger Synode. Das bedeutet, viele Menschen der Kirche und Regierende aus Hessen sind nach Homberg gekommen, um der neuen evangelischen Kirche eine Ordnung zu geben. Die Synode (= Versammlung) fand in der Stadtkirche in Homberg statt.
Zu diesem Jubiläum haben Schüler*innen der Hermann-Schafft-Schule in Homberg ein besonderes Medienprojekt durchgeführt. Sie erklären nicht nur das Ereignis, sondern spielen auch Szenen nach.
Es ist ein toller Film geworden, der interessant und anschaulich die Bedeutung der Synode von damals erklärt und zeigt.
Zum Film hier "klicken": Homberger Synode (Weiterleitung auf externe Seite "YouTube.com")
Das Staatstheater Kassel bietet Theater-Abo in Deutscher Gebärdensprache DGS an.
Bei jedem der fünf Vorstellungstermine werden zertifizierte Gebärdensprachdolmetscher:innen anwesend sein, die sowohl die Aufführungen, als auch Einführungen und Nachgespräche simultan übersetzen werden. Die einzelnen Tickets sind nicht personalisiert, das heißt Sie können die Karten auch an eine andere Person weitergeben oder das Abonnement aufteilen. Das DGS-Abo enthält fünf Vorstellungen an festen Terminen und kostet 37,50 Euro pro Teilnehmer.
Liliom
So 21. Dez 2025, 18 Uhr → Schauspielhaus
Stück aus Holz (UA)
So 25. Jan 2026, 18 Uhr → Schauspielhaus
Robin Hood
So 19. Apr 2026, 18 Uhr → Schauspielhaus
Alice
So 17. Mai 2026, 18 Uhr → Schauspielhaus
Rave (UA)
So 21. Jun 2026, 19 Uhr → INTERIM
Buchung unter:
E-Mail:
Über die sozialen Medien wurde die traurige Nachricht verbreitet: Josef Michael Kreutzer – JOMI – ist am 15. August 2025 in Piesbach (Saar) verstorben.
Vielen Menschen ist der Pantomime JOMI bekannt. In seinen Auftritten zeigte er lustige und parodistische Stücke. Mit ein Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit sozialen Problemen oder religiösen-theologischen Fragen.
Eindrucksvoll seine Darstellung des Kreuzweges (Gefangennahme bis Tod) Jesu.
Als tauber Künstler machte er in seiner Pantomime auch die eigene Behinderung und den Umgang einer „hörenden“ Welt kritisch deutlich.
JOMI hatte seine Kunst bei dem großen Pantomimen Marcel Marceau in Paris gelernt, bevor er sich 1981 als Solopantomime selbständig machte und weltweit bekannt wurde.
Er arbeitete neben seinen vielen Auftritten als Dozent für Pantomime und Körpersprache, war Träger des Bundesverdienstkreuzes und pflegte viele Verbindungen zu anderen behinderten Künstlern im In- und Ausland.
Zuletzt konnten wir JOMI in Kassel zusammen mit einen Gruppe Musikern erleben… obwohl schon über 70 Jahre alt, hatte JOMI in seiner Pantomime immer noch die Präsenz und Ausstrahlungskraft der letzten Jahrzehnte – gleichzeitig die Reife eines erfahrenen Menschen!
Wir trauern um einen großen Künstler – wir trauern um einen großen Menschen!



