Letztes Jahr gab es diese Aktion schon. Viele Paare fanden sie sehr schön, deshalb wird sie dieses Jahr wiederholt: „einfach heiraten“.
„einfach heiraten“ – das soll funktionieren? Ja!
Einen Segen oder eine kirchliche Hochzeit ohne Vorbereitung, ohne Stress und ohne Kosten. Am 26.06.2026 können alle Paare kommen: Paare, die frisch verliebt sind oder Paare, die schon viele Jahre verheiratet sind.
In und um die Kirche ist alles vorbereitet für einen schönen und festlichen Moment.
Die Paare suchen sich aus, ob sie in der Kirche, im Schloss oder im Park ihre Liebe feiern möchten.
Dieses Jahr ist Pfrin. Sperzel in Langenselbold und segnet Paare in Gebärdensprache. Bei Interesse, bitte bei Pfrin. Sperzel melden. Dann ist es möglich, Uhrzeit und Ort zu reservieren.
Adresse:
Ev. Kirche in Langenselbold
Hanauer Straße 23, 63505 Langenselbold
Zeit: 17.00 Uhr - 21.00 Uhr
Link zur Homepage: einfach heiraten – Gottes Segen für euch. Feiert eure Liebe!
Vor 500 Jahren war die Homberger Synode. Das bedeutet, viele Menschen der Kirche und Regierende aus Hessen sind nach Homberg gekommen, um der neuen evangelischen Kirche eine Ordnung zu geben. Die Synode (= Versammlung) fand in der Stadtkirche in Homberg statt.
Zu diesem Jubiläum haben Schüler*innen der Hermann-Schafft-Schule in Homberg ein besonderes Medienprojekt durchgeführt. Sie erklären nicht nur das Ereignis, sondern spielen auch Szenen nach.
Es ist ein toller Film geworden, der interessant und anschaulich die Bedeutung der Synode von damals erklärt und zeigt.
Zum Film hier "klicken": Homberger Synode (Weiterleitung auf externe Seite "YouTube.com")
Über die sozialen Medien wurde die traurige Nachricht verbreitet: Josef Michael Kreutzer – JOMI – ist am 15. August 2025 in Piesbach (Saar) verstorben.
Vielen Menschen ist der Pantomime JOMI bekannt. In seinen Auftritten zeigte er lustige und parodistische Stücke. Mit ein Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit sozialen Problemen oder religiösen-theologischen Fragen.
Eindrucksvoll seine Darstellung des Kreuzweges (Gefangennahme bis Tod) Jesu.
Als tauber Künstler machte er in seiner Pantomime auch die eigene Behinderung und den Umgang einer „hörenden“ Welt kritisch deutlich.
JOMI hatte seine Kunst bei dem großen Pantomimen Marcel Marceau in Paris gelernt, bevor er sich 1981 als Solopantomime selbständig machte und weltweit bekannt wurde.
Er arbeitete neben seinen vielen Auftritten als Dozent für Pantomime und Körpersprache, war Träger des Bundesverdienstkreuzes und pflegte viele Verbindungen zu anderen behinderten Künstlern im In- und Ausland.
Zuletzt konnten wir JOMI in Kassel zusammen mit einen Gruppe Musikern erleben… obwohl schon über 70 Jahre alt, hatte JOMI in seiner Pantomime immer noch die Präsenz und Ausstrahlungskraft der letzten Jahrzehnte – gleichzeitig die Reife eines erfahrenen Menschen!
Wir trauern um einen großen Künstler – wir trauern um einen großen Menschen!

