Am Montag, den 2. Juni 2025 sind wir im Schloss von Hofgeismar eingezogen. Es gab gleich ein sehr gutes und gesundes Mittagessen. Nachmittags: Spaziergang im Park. Wir haben die vielen verschiedenen Bäume bestaunt und spannende Gruppenspiele gemacht. So haben wir uns schnell gut kennengelernt. In der Freizeit hatten wir viel
Spaß mit Kartenspielen. Am Dienstag haben wir zuerst Blumen und Schmetterlinge aus Papier gebastelt. Danach besuchten wir den Schmetterlingspark in Uslar. Das ist ein großes Glas-Haus: Sehr warm, sehr feucht, viele Pflanzen und überall Schmetterlinge: Wie im Paradies! Alle haben begeistert Fotos gemacht. Am Mittwoch hat Pfarrerin Sperzel mit uns Samenkugeln aus Erde gemacht. Sie werden zuhause in die Erde gelegt.
Im Sommer sollen die Schmetterlinge und Bienen viele Blumen finden. Die Blumen werden uns an das Paradies von Gott und die wunderschöne Freizeit erinnern. Ute Bätzing
Im Mai hatten Margot und Reinhard Eckey ihren 40. Hochzeittag. Eine große Feier gab es an diesem Tag nicht, aber ein kleines Geschenk für das Paar: Ein Marmeladenglas. Warum ein Marmeladenglas? Erinnerungen sind schön und süß, wie Marmelade. Und in einem Marmeladenglas finden alle schönen Erinnerungen ihren Platz.
Die Gehörlosengemeinde gratuliert dem Ehepaar ganz herzlich und wünscht Margot und Reinhard alles Gute für ihren weiteren gemeinsamen Lebensweg!

Bunte Luftballons, schöne Blumen und leckere Törtchen: Sonntag, den 25.05.2025 war die Alte Kirche am Main in Hanau festlich geschmückt. Grund war die besondere Aktion „einfach heiraten“. Alle Paare waren eingeladen einen Segen oder eine kirchliche Hochzeit zu feiern. Egal ob frisch verliebt oder lange verheiratet, jedes Paar war herzlich willkommen. Viele Paare meldeten sich vorher an, andere Paare kamen ganz spontan an diesem Tag zur Kirche. Vier verschiedene Orte standen den Paaren für ihre Feier zur Auswahl: Ein Ort direkt am Fluss, ein anderer in der Kirche und zwei draußen im Kirchhof.
Pfrin. Clara Sperzel und Pfrin. Kerstin Groß (EKHN) waren an diesem Tag auch in Hanau. Ihr Angebot: Ein Segen oder eine kirchliche Hochzeit in Gebärdensprache. So kam zum Beispiel das Ehepaar Steinhäuser. Seit 55 Jahren sind sie verheiratet und blicken auf eine schöne gemeinsame Zeit zurück.
Sie freuten sich über das Angebot und ließen sich in der Kirche Gottes Segen zusprechen. Danach wurde mit Sekt oder Orangensaft angestoßen. Als Geschenk bekam jedes Paar ein Törtchen.
Es war ein sehr schöner Tag mit vielen glücklichen Gesichtern!
Hoffentlich gibt es nächstes Jahr wieder dieses Angebot.

Jedes Jahr veranstaltet der Gehörlosen und Schwerhörigen Stadtverband Frankfurt (GSSV) in der Rothschildallee 16a eine Deaf-Messe. Am 24. Mai 2025 habe ich die Messe besucht. Gleich im Eingang trifft man viele nette Menschen. Es gibt Kaffee, Kuchen und viel Kommunikation. Alle Aussteller beraten in Gebärdensprache. Sie zeigen Geräte für taube Menschen oder Bilder von Reisen. 3 Technikfirmen haben viele Geräte zum Wecken, Klingeln oder Alarm für schwerhörige, taube und taubblinde Kunden. 2 Reisebüros bieten Gruppenreisen für Gehörlose: Die „Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige“ zeigt ihr Beratungs- und Fortbildungsangebot (www.glsh-stiftung). Der taube Autor Filip Heyninck zeigt seine witzigen Comicbücher für Gehörlose. Außerdem gibt es mehrere Aussteller, die Schmuck,
Accessoires, Haushaltsgeräte und Gesundheitsprodukte zeigen. Die Beratungen sind alle in Gebärdensprache.
Die Messe ist ein schöner Ort, um neue Dinge zu lernen und alte Bekannte zu treffen und neue Menschen kennenzulernen.
Ute Bätzing
Schon zum 3. mal fand in der Kletterhalle Kassel „Klettern inklusiv“ statt: Der Deutsche Alpenverein – Gruppe Kassel lädt behinderte Menschen ein Klettern kennenzulernen. Für 1 Euro (und eine kleine Spende) bekommt man Kletterausrüstung, kurze Hinweise und dann kann man am Kletterseil ausprobieren, wie hoch man kommt.
Dieses Mal war auch eine Gruppe Gehörloser mit dabei (3 Erwachsene und 2 Kinder).
Die Kinder sind nicht zu bremsen und wollen sofort ganz hoch hinaus.
Die Erwachsenen brauchen am Anfang ein bisschen Mut. Doch dann werden schon schwierigere Strecken probiert.
Zum Schluss winken einige Menschen aus 15 Meter Höhe herunter – geschafft! Die Angst überwunden und Vertrauen in den Menschen, der unten das Seil hält (sichert).
An jeder Kletterstation ist ein Mensch, der den Kletterer sichert – hier müssen zuerst die Gebärden für „Pause“ und „Hinunter-lassen“ erklärt werden. Dann klappt es mit der Kommunikation und mit dem Aufstieg und Ablassen.
Mit Unterstützung der Stadt Kassel kann der Alpenverein dieses besondere Treffen durchführen. Bei der Veranstaltung sind viele unterschiedliche Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel: Blinde, Spastiker (Krampf), körper- und geistig-behinderte Menschen. Für alle ein tolles Erlebnis und die Erkenntnis: Ich schaffe mehr als ich mir vorstelle!
Nächster Termin „Klettern inklusiv“ ist Samstag, 5. Juli 2025, 15.00 – 17.00 Uhr.
Bitte Anmeldung bis 25. Juni 2025 bei
Gehörlosenseelsorge Kassel (
Teilnehmerzahl ist begrenzt!
