
Wann treffen sich der Nikolaus und der Weihnachtsmann?
In Kassel am 6. Dezember 2025 auf der Jubiläumsfeier: Lutz Käsemann ist 25 Jahre Gehörlosenseelsorger in Kassel! Der Gottesdienst und die Feier waren ein großes Treffen aus fast allen nordhessischen Gehörlosengemeinden.
Der Nikolaus will, dass alle Menschen von Jesus Christus und Gottes Liebe erfahren, damit sie froh werden. Der Weihnachtsmann will allen Menschen schöne Geschenke bringen, damit sie froh werden. Am „Nikolaustag“ ist in Kassel beides passiert und alle waren froh!
Pfarrer Käsemann hat in seiner Predigt erzählt, dass es Tradition ist, am Nikolausabend die Schuhe vor die Tür zu stellen. „Nikolaus“ gibt dann seine Geschenke in der Nacht in die Schuhe hinein. Es ist egal, ob man für den Nikolaus teure oder billige, dreckige oder saubere Schuhe hat, ob da Gummistiefel oder Hausschuhe stehen. In jeden Schuh kommt ein kleines Geschenk. Genauso ist Gott. Egal wie wir Menschen sind, Gott will uns mit seiner Liebe beschenken.
Der Gebärdenchor hat mit schönen Liedern zum Gottesdienst beigetragen. Die gesamte Liturgie wurde auch von Chormitgliedern gemacht.
Schon in der Kirche wurden Grußworte gesprochen und Geschenke überreicht.
Nach dem Gottesdienst wurde noch lange im Gehörlosenzentrum gefeiert. Lutz Käsemann hat viele schöne Geschenke und viel Lob für seine Arbeit bekommen. Das Buffet und der Kuchen waren wunderbar und die Stimmung super.
Alle sind dankbar für die 25 Jahre und wünschen sich vom Nikolaus und Weihnachtsmann:
Schenkt ihm noch viele Jahre Segen und Freude an der Arbeit als Gehörlosenseelsorger.
Pfarrerin Ute Bätzing
Am 1. Adventswochenende traf sich die Gehörlosengemeinde Hanau, um sich auf die Adventszeit einzustimmen. Es war ein gemütlicher Nachmittag mit leckeren Hefezöpfen, die vom Gehörlosenverein spendiert wurden.
Vielen herzlichen Dank dafür!
Im Gottesdienst wurde der Gemeindevorstand der ev. Gehörlosengemeinde offiziell eingeführt. Sebastian Sonntag ist wieder gewählt und Jürgen Steinhäuser ist neues Mitglied im Gemeindevorstand. Vielen Dank für die Bereitschaft euch für die ev. Gehörlosengemeinde zu engagieren!

Am Donnerstag, 20. November 2025 ist Inge Dölling, geb. Lindner ganz plötzlich gestorben. Sie wollte am 3. Dezember zur Adventsfeier nach Bad Hersfeld kommen und am 4. Dezember ihren 77. Geburtstag feiern, aber plötzlich hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Die Gemeinde in Bad Hersfeld ist sehr traurig: ihr Platz ist jetzt leer. Sie war immer da. Sie war immer freundlich und fröhlich. Am Altar hängt ein Tuch mit Kreuz und Gebärdenhänden: das hat sie selbst genäht. Nähen war ihr Beruf. 1980 hat sie Kurt Dölling geheiratet. Sie haben Tochter Sylvia bekommen und 2 Enkel: Joshua und Isabella. Kurt und Inge waren mehr als 40 Jahre lang sehr engagiert in der Gehörlosengemeinde in Bad Hersfeld. Kurt starb im Januar 2024. Jetzt sind ihre Urnen nebeneinander auf dem Friedhof in Knüllwald-Rengshausen. Viele Menschen haben am 4. Dezember die Trauerfeier besucht. Pfarrerin Knüppel aus Rengshausen hat bei der Trauerfeier gesagt: 2 Dinge sind wichtig:
Auf Gott vertrauen und sich an schöne Momente erinnern!
Pfarrerin Ute Bätzing

Im Frühjahr und im Herbst treffen sich Menschen aus allen Ber eichen unserer Landeskirche von Kurhessen-Waldeck in Hofgeismar. Sie beraten über die Zukunft unserer Kirche. Dieses Kirchenparlament heißt „Synode“. Zur Herbstsynode am 25. und 26. November war die Gehörlosenseelsorge eingeladen. In persönlichen Gesprächen haben Lutz Käsemann, Clara Sperzel, Stefanie Böker und Ute Bätzing den Synoden-Abgeordneten erklärt, wie schön und wichtig die Arbeit in der Gehörlosenseelsorge ist. Wir waren ein großes „Team Seelsorge“ mit den Pfarrern aus den Krankenhäusern, der Notfallseelsorge, der Telefonseelsorge, der Schul- oder Studenten-Seelsorge…. Unser Team wird geleitet von Pfarrerin Birgit Inerle aus Kassel. Die Synode hat über die Kirchenvorstandswahl gesprochen. Gemeinsam wurde überlegt, wie sich die Gemeinden in der Zukunft entwickeln können. Die Synode hat beschlossen, die Ausbildung und Fortbildung ihres Personals und ihrer Mitglieder zu verbessern. Die Kirche bekommt von ihren Mitgliedern Kirchensteuern und Spenden.
Auf der Synode wird entschieden, wie das Geld verwendet wird. Wir haben gezeigt: In der Gehörlosenseelsorge wird das Geld gebraucht, damit gehörlose Christen gleichberechtigte Kirchenmitglieder sind: Wir machen lebendige Gemeindearbeit in Gebärdensprache.
Pfarrerin Ute Bätzing

Nachdem das Angebot „Klettern inklusiv“ des Deutschen Alpen Vereins (DAV) in Kassel so gut angenommen wurde, haben einige entschieden: Wir wollen Klettern und Sichern lernen.
Eine der Trainerinnen von „Klettern inklusiv“ hatte Zeit und wir trafen uns an drei Terminen in der Kletterhalle.
Es wurden Knoten geübt, Einbinden am Seil, unterschiedliche Sicherungsgeräte gezeigt und vor allem das Sichern bei Auf- und Abstieg. In der ersten Stunde dachten alle: „Das lerne ich nie!“ und „Heute Nacht träume ich vom Achter-Knoten!“ Aber beim nächsten Treffen klappte es immer besser. Beim dritten Treffen hat die Gruppe vor allem das Sichern geübt – vor allem wenn der Kletterer deutlich schwerer ist…. also musste der Dickste ständig klettern (Pfr. Käsemann 😉).
Am Ende des Kurses sagte die Trainerin, Christiane Ott, dass alle gut bestanden haben und andere Menschen ihr Leben ihnen anvertrauen können!
Herzlichen Glückwunsch an:
Karl Heinz Borzych, Dirk Hänsch, Ramona Most und Inge Tschirner
Die Vier können beim nächsten „Klettern inklusiv“ selbst klettern und auch andere Menschen sichern! Vielleicht entsteht auch bald eine eigene gehörlose Klettergruppe!?
