Am Samstag, 26. Februar war eigentlich Fasching das Thema des Gottesdienstes. Doch fröhlich Gottesdienst feiern? Schwierig. Nicht in der aktuellen Situation.
Andere Gefühle sind da: Angst und Sorgen.
Die Bilder im Fernsehen zeigen, wie schlimm der Krieg in der Ukraine ist. Deshalb haben wir am Samstag gemeinsam für den Frieden gebetet.
Ein Gebet für Menschen im Kriegsgebiet.
Ein Gebet für Menschen, die Angst um ihr Leben haben.
Ein Gebet für Familien und Kinder.
Ein Gebet für Menschen, die Hilfe brauchen.
Ein Gebet für Menschen, die ihr Zuhause verlieren.
Ein Gebet für Menschen, die fliehen müssen.
Ein Gebet um unsere Solidarität zu zeigen.
Ein Gebet für den Frieden.
Im Dezember vergangenen Jahres haben Waltraud und Josef Groß das Fest der Diamantenen Hochzeit gefeiert. Seit 60 Jahren sind sie glücklich verheiratet. Beide engagieren sich seit vielen Jahren in der Eschweger Gehörlosengemeinde. Sie bereiten den Gottesdienstraum gemeinsam vor und unterstützen die Gehörlosengemeinde. Im Dezember musste Waltraud Groß operiert werden. Alles ist gut gegangen. Beide haben sich in dieser Zeit über den Besuch Ihres Sohnes, der weiter entfernt wohnt, mit seiner Frau und der Enkeltochter sehr gefreut. Im Januar haben Waltraud und Josef Groß die Eschweger Gehörlosengemeinde anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
Alle haben sich sehr gefreut und hoffen, dass Waltraud und Josef Groß gesund bleiben und noch eine schöne Zeit miteinander haben.
Nachdem 2020 der Gottesdienst am Heiligen Abend ausfallen musste, konnten wir dieses Jahr wieder in der Kapelle des Diakonischen Werks feiern. Zwar waren die Auflagen streng (2G-Regel, Masken- und Hygienevorschriften). Wenige konnten kommen, denn die Kapelle ist klein, aber trotzdem war es schön, wieder die Geschichte von der Geburt Jesu zu sehen und gemeinsam zu gebärdensingen.
Den Christbaum und die brennenden Lichter zu sehen, macht Hoffnung, dass es im nächsten Jahr wieder „normaler“ wird und wir irgendwann wieder Umarmen können und gegenseitig ein Frohes Fest und alles Gute wünschen können.
Am Samstag, den 18. Dezember hat sich die Hersfelder Gehörlosengemeinde zum Weihnachtsgottesdienst getroffen. Es ist schön, dass viele mitwirken und helfen, den Gottesdienst zu gestalten. Gemeindevorsteher übernehmen die Begrüßung, Lesungen und Gebete im Gottesdienst. Der Gebärdenchor gebärdet zum Gottesdienst zwei Gebärdenlieder. Gerda Brand sucht und findet zu jedem Gottesdienst schöne Gebärdenlieder, die sie an den Gebärdenchor weitergibt.
Der Vorstand des Hörgeschädigten Bundes Bad Hersfeld hat Geschenke vorbereitet und im Gottesdienst überreicht. So bekamen der Gebärdenchor, der Gemeindevorstand und treue Mitglieder ein Geschenk überreicht und damit auch ein Dankeschön für ihre Mitarbeit.
Alle freuen sich über den guten Zusammenhalt und ein neues, gemeinsames Jahr 2022
Andacht zu Micha 5, 1-4 (Bethlehem, du bist ein winziges Dorf umgeben von viel größeren Städten, aber aus dir soll der kommen, der Herr in Israel sein wird).
Gott wählt nicht das große und prächtige aus, sondern Gott ist da, wo Armut und Einsamkeit ist.
Da will Gott nah sein!
Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr!
Weiterleitung zu Youtube Video, wenn Video oben nicht klappt



