Schon von Weitem kann man den Eisenberg sehen. In der Nähe von Korbach erhebt sich dieser besondere Berg. Der Name „Eisen“-Berg beschreibt es: Hier wurde schon im Mittelalter Gold und Eisenerz abgebaut. Schon damals, vor 600 Jahren, wurde hier das Dorf Goldhausen gegründet. Direkt am Berghang in der Nähe der Bergwerksstollen liegt es.
Dieses Jahr am 23.-24. Mai 2026 sollte dieses 600jährige Bestehen gefeiert werden. Familie Wäscher, die in Goldhausen lebt, hat für den Pfingstsonntag eingeladen, das Fest zu besuchen.
Gemeinsam mit den hörenden Gemeinden der Umgebung feierten wir den Pfingstgottesdienst im Festzelt oben auf dem Eisenberg. Auch in der Bibel kommt schon der Bergbau vor. Im Buch Hiob wird beschrieben, wie viel Mühe sich die Menschen machen, um an Gold, Silber, Erze und Edelsteine zu kommen. Das alles ist kostbar und teuer, aber Weisheit und Verstehen ist viel wertvoller und das findet der Mensch nur bei Gott.
Nach dem Gottesdienst gab es Mittagessen im Zelt oder, wer wollte, konnte sich Essen auf der Festmeile holen. Auf der
Festmeile konnten wir sehen, wie viel Mühe sich die Goldhäuser gemacht haben, das Fest zu organisieren und schön zu gestalten.
Neben Essen, Trinken, Kaffee und Kuchen gab es auch Führungen zum Thema Bergbau, eine Schatzsuche und viele andere Spiele und Informationen. Auch der Besuch eines Stollens war möglich.
Goldhausen hat viel zu bieten und ein Besuch lohn sich – nicht nur zu Pfingsten.
Vielen Dank an die Eheleute Wäscher für die tätige Mithilfe und Organisation!
…und wer sich die Mühe macht, im Eisenberg und in den Bächen und Flüssen der Umgebung kann man bis heute noch Gold finden.
…und im nächsten Gehörlosengottesdienst vielleicht auch Weisheit und Verstehen.
Nach dem Gottesdienst treffen sich die Mitglieder der Gehörlosengemeinde Fulda zu Kaffee und Kuchen. Das gehört fest zum monatlichen Treffen dazu.
Seit Anfang des Jahres gibt es eine neue Idee: Die Gemeinde macht nicht mehr alles selbst. Stattdessen besuchen wir im Wechsel ein Café in der Nähe vom Bahnhof.
Das hat Vorteile: Der Weg ist kurz, das Café ist gemütlich und jede Person kann sich selbst das beste Kuchenstück aussuchen.
Auch die Arbeit ist fairer verteilt. Niemand muss mehr lange in der Küche stehen. So haben alle mehr Zeit, zu plaudern und gemeinsam den Nachmittag zu genießen.
Die Idee wird das Jahr 2026 über ausprobiert und im Jahr 2027 neu entschieden, was gut ist.

Jeden Monat einmal am Freitag um 16 Uhr wird der Christus-Treff in Marburg in der Georg-Voigt-Straße 21 zum Café HaltBAR. Ein Kaffeenachmittag mit einem geistlichen Impuls in Gebärdensprache. Am 12. Mai gab es frische Waffeln, Erdbeeren, Obst und Sahne. Viele sind gekommen. Es duftet nach Kaffee und Tee und natürlich nach den Waffeln. Alle gebärden fröhlich. Die Lektorin in Ausbildung Nina Hinz erzählt, wie Jesus Menschen und Beziehungen heilt. Sie gestaltet das Café HaltBAR gemeinsam mit der Gebärdensprach- Dolmetscherin Karin Heide und deren Mann Markus Heide. Er ist Pastor und Gemeindeleiter im Christus-Treff.
Viele freuen sich sehr: Das Café Haltbar ist so gut besucht, dass es neue Termine gibt, freitags um 16 Uhr im Christustreff, Georg-Voigt-Str.21:
Am 12. Juni (Grillnachmittag), 21. August, 11. September, 2. Oktober, 13. November und 4. Dezember.
Pfarrerin Ute Bätzing
Am 5. Mai 2026, einen Tag vor ihrem 79. Geburtstag, ist Hildegard Hofmann aus Friedigerode (bei Oberaula – Bad Hersfeld) gestorben.
Sie wurde am 15. Mai in ihrem Heimatort beigesetzt.
Wir wünschen den Familienangehörigen, besonders ihrer Tochter Silke und ihrem Sohn Stephan, alles Gute, viel Kraft und Gottes gute Begleitung.
Am 26. April 2026 wurde Pia in der hörenden Gemeinde in Uttershausen (Wabern) konfirmiert; am 3. Mai 2026 wurde Jonas in der hörenden Gemeinde in Berndorf konfirmiert.
Die Gottesdienste wurden in Gebärdensprache für die Eltern und Gäste gedolmetscht.
Wir wünschen beiden Konfirmierten alles Gute und Gottes Segen!

